Die aus Nordeuropa stammende Ra Chung Khandro Yangchen (Yangjin – རྭ་ཆུང་མཁའ་འགྲོ་དབྱངས་ཅན། , geb. Elisa Kreutzmann) begegnete aufgrund einer schamanischen Krankheit 2005 ihrem Wurzelguru S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche (Meister Wu) – ein Zusammentreffen, das ihr Leben nachhaltig veränderte. Seither studiert & praktiziert sie als Meister-Schülerin die Weisheitslehren des Buddhismus, Daoismus und vieler weiterer Traditionen, Traditionelle Chinesische Medizin & Tibetische Medizin im Sinne des altruistischen Herz-Geistes, des Bodhicitta, den Rinpoche stets als höchste Grundlage überträgt.
Ihr Studium begann 2005 im Ming Tang-Tempel – unter der direkten Anleitung von Rinpoche und Ra Chung Khandro Deyang Lhamo. Parallel dazu praktizierte sie den höchsten Pfad des Vajrayāna – die tief gehütete Gefährtenpraxis des Yoga-Tantra – den mystischen Pfad der Dakini-Verwirklichung – einem Weg, der weibliche Weisheit, innere Erkenntnis und Hingabe vereint. Getragen von der realen Erfahrung der Leerheit (Śūnyatā) und inspiriert durch große Meister wie Padmasambhava, Shantideva, Je Tsongkhapa, S.E. Dilgo Khyentse Rinpoche und S.E. Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche und viele weitere.
Ihr Anliegen ist es, die ursprünglichen Dharma-Lehren für den westlichen Kulturraum verständlich & im Alltag praktizierbar zu machen, indem sie östliche Weisheit mit einem schamanisch geprägten Zugang, Erdverbundenheit und Wertschätzung für das menschliche Leben verbindet. Inspiriert von Rinpoches einzigartiger Art der Weitergabe des wahren Dharma spielt für sie ebenso auch die Klärung und Auflösung von Missverständnissen durch die historische Prägung der Menschen im Westen durch die christliche Mystik eine zunehmend starke Rolle in der Zusammenführung einer nachhaltigen spirituellen Praxis.
„Haben wir den Tod im wahrhaftigen
und liebenden-gütigen Blick,
sind wir dem Leben so nah.“
Ra Chung Khandro Yangchen
Geprägt durch das Vorbild ihrer Lehrer entwickelte sie eine eigene Praxisform auf dem Bodhisattvaweg, die weibliche Tiefe und Vertrauen in Lehrer und Pfad vereint. Diese Basis trug zum Entstehen einer Sangha bei – einer spirituellen Gemeinschaft, die vom Pfad der selbstlosen Liebe getragen ist.
2024 wurde sie gemeinsam mit Rinpoche & Khandro Deyang Lhamo zu einer Pilgerreise nach Tibet eingeladen, wo sie ursprüngliche Übertragungen der Ra Chung Linie empfing und mit der Übersetzung beauftragt wurde, damit diese Weisheit als lebendiges Erbe auch kommenden Generationen offensteht.
Heute begleitet Khandro Yangchen besonders westliche Suchende darin, Mut, Weisheit und die Kraft des Dakini-Geistes zu entfalten und in ihr alltägliches Leben zu integrieren, um den Befreiungsweg wirklich gehen zu können.
Dabei gibt sie seither mit ganzer Hingabe und einer sehr lebensfrohen und liebevollen Art den wahren Dharma weiter und leitet gemeinsam mit Khandro Deyang Lhamo das Dakini Center im schönen Allgäu – ein Dharma- & Meditationszentrum mit dem angeschlossenen „Seminarhaus Arya Maitreya“ sowie den gemeinnützigen Verein Bodhicitta e.V.
Im Dakini Center leitet sie unter anderem die Tiefenausbildung der Weißen Knochen-Meditation, den begleitenden Kultivierungskurs zur Karmamudra-Praxis, das Studium des Lam Rim Chen Mo und des Bodhicaryavatara.
